Wir reisen jetzt

Reisen bedeutet für uns als Familie weit mehr als nur dem Alltag zu entfliehen oder neue Orte zu entdecken. Es ist eine Zeit, in der wir zusammen wachsen, Neues lernen und Erinnerungen schaffen, die ein Leben lang halten.

Seit vielen Jahren bereisen wir die schönsten Orte dieser Welt, und seit August 2025 nehmen wir ein Sabbatjahr, das wir für eine Weltreise nutzen.

Hier lassen wir Dich teilhaben an unseren Erfahrungen und Erlebnissen auf unserer großen Reise, erzählen dir aber auch von unseren bisherigen Reisen und dem Alltag mit drei Teenagern auf Weltreise.

Lass Dich inspirieren!

Irene und Sebastian

Unser Weg zum Worldschooling – Teil 2

Wie Lernen unterwegs für uns heute aussieht

Teil 1 findest du hier...

Nachdem wir begonnen hatten, unseren Blick auf Lernen grundsätzlich zu verändern, blieb eine zentrale Frage offen:
Wie kann Lernen im Alltag auf Reisen konkret aussehen, ohne dass sich der alte Druck in neuer Form wieder einschleicht?

Loszulassen war ein wichtiger erster Schritt. Doch schnell wurde klar, dass weniger Kontrolle nicht automatisch mehr Orientierung bedeutet. Vielmehr brauchte es eine andere Art von Aufmerksamkeit – für unsere Kinder, für unseren Alltag und für das, was sich tatsächlich zeigt.

 

5 Denkfehler über das Lernen auf Reisen. 

Eine Einladung zum Nachdenken für Familien, die Lernen unterwegs ernst nehmen.

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Lernen (nicht nur) auf Reisen neu zu betrachten
und wieder klarer zu sehen, was für eure Familie passt

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Lernen beginnt nicht mit einem Plan

Zu Beginn hatten wir die Sorge, dass Lernen ohne feste Zeiten und klar definierte Einheiten im Alltag untergehen könnte. Schließlich war unser bisheriges Verständnis stark davon geprägt, dass Lernen geplant, sichtbar und überprüfbar sein muss, um „zu funktionieren“.

Was wir stattdessen erlebt haben, war eine Verschiebung des Fokus.
Lernen begann nicht mehr mit einem Plan, sondern mit Beobachtung.

Wir begannen genauer hinzuschauen:
Welche Themen beschäftigen unsere Kinder gerade wirklich?
Wo entstehen Fragen ganz von selbst?
Und an welchen Stellen lohnt es sich, innezuhalten und etwas zu vertiefen?

Lernen hatte keinen festen Platz im Tagesablauf, aber es war präsent.
Manche Tage waren intensiver, andere verliefen scheinbar lernfrei. Rückblickend zeigte sich jedoch, dass auch diese Tage ihren Wert hatten, weil Eindrücke nachwirkten und sich Gedanken setzten.

 

Impulse statt Programme

Ein wesentlicher Unterschied zu unserer früheren Herangehensweise liegt heute darin, dass wir nicht mehr versuchen, Lernprogramme oder Curricula umzusetzen. Stattdessen arbeiten wir mit Impulsen, die aus dem Alltag entstehen.

Ein Ort, an dem wir länger bleiben und der Fragen aufwirft.
Ein Gespräch unterwegs, das hängen bleibt.
Eine Beobachtung, die Neugier weckt und vertieft werden möchte.

Manchmal greifen wir diese Impulse gezielt auf, suchen gemeinsam Informationen, lesen nach oder setzen uns bewusst damit auseinander. In anderen Fällen bleiben sie genau das, was sie sind: Anstöße, die im Hintergrund weiterwirken, ohne sofort aufgegriffen zu werden.

Diese Offenheit war für uns zunächst ungewohnt, weil sie sich nicht messen oder abhaken lässt. Gleichzeitig hat sie dem Lernen eine Leichtigkeit zurückgegeben, die wir lange vermisst hatten.

 

Grundlagen im Alltag verankern

Worldschooling bedeutet für uns nicht, grundlegende Fähigkeiten aus dem Blick zu verlieren. Sprachen und Mathe sind weiterhin wichtig, und wir nehmen diese Bereiche bewusst wahr.

Der Unterschied liegt darin, wie wir ihnen begegnen.
Statt Lerninhalte losgelöst vom Alltag zu behandeln, entstehen sie aus konkreten Situationen heraus.

Mathe taucht beim Planen von Wegen, beim Einkaufen oder beim Abschätzen von Entfernungen auf. Sprachen sind allgegenwärtig – im Lesen, Erzählen, Schreiben und im Austausch miteinander und mit den Einheimischen und Freunden. Erdkunde machen wir bei der Beschäftigung mit Orten, an denen wir sind. Biologie, wenn wir ein Tier oder eine Pflanze entdecken, die uns fasziniert.

Wissen wird nicht isoliert vermittelt, sondern angewendet und vertieft, wenn es gebraucht wird.

Natürlich gibt es Phasen, in denen Wiederholung notwendig ist oder gezielte Begleitung gefragt ist. Doch ohne den permanenten Vergleich mit einem Lehrplan fühlt sich dieses Lernen weniger eng an und lässt mehr Raum für individuelle Entwicklungen.

 

Eine andere Art von Struktur

Lange Zeit war unser Bild von Struktur sehr klar: feste Zeiten, klare Abläufe, sichtbare Ergebnisse. Unterwegs hat sich dieses Verständnis verändert. - Auch, weil es einfach nicht funktioniert hat. Unser Reisealltag ist ständig Änderungen unterworfen: Neue Zeitzone, neues Land, neuer Ort, neue Unterkunft... Allein das macht eine feste Lernstruktur beinahe unmöglich.

Heute erleben wir Struktur weniger als starres Gerüst, sondern als etwas, das sich aus dem Alltag heraus entwickelt. Gemeinsame Routinen, wiederkehrende Gespräche, feste Zeiten für Austausch und ein verlässliches Miteinander geben Orientierung, ohne das Lernen einzuengen.

Es gibt Phasen mit mehr Fokus und Phasen, in denen Lernen im Hintergrund läuft. Beides hat seinen berechtigten Platz, und beides gehört für uns zu einem nachhaltigen Lernprozess dazu.

 

Wenn das schlechte Gewissen leiser wird

Ein Aspekt, der sich mit der Zeit spürbar verändert hat, ist das schlechte Gewissen. Nicht, weil wir das Gefühl hätten, nun alles „richtig“ zu machen, sondern weil wir besser verstehen, warum wir Entscheidungen treffen und welche Auswirkungen sie haben.

Wir vergleichen weniger mit äußeren Maßstäben und rechtfertigen uns seltener – auch vor uns selbst. Vor allem haben wir akzeptiert, dass Lernen nicht immer sofort sichtbar sein muss, um wirksam zu sein.

Diese Akzeptanz hat viel Druck aus dem Alltag genommen und Raum für Vertrauen geschaffen.

 

Was wir heute anders bewerten

Heute messen wir Lernen nicht mehr an erledigten Aufgaben oder abgearbeiteten Inhalten. Wichtiger sind für uns Zusammenhänge, Interesse und Tiefe – und das, was langfristig hängen bleibt und was unsere Kinder wirklich von dieser Reise mitnehmen!

Dieser Zugang fühlt sich nicht immer sicher an, weil er weniger klare Orientierungspunkte bietet. Gleichzeitig ist er ehrlicher und näher an dem, was Lernen für uns heute bedeutet.

 

Ein Gedanke zum Schluss

Worldschooling ist für uns kein festes Konzept, das wir umsetzen, sondern ein Weg, den wir bewusst gehen. Er erfordert Aufmerksamkeit, Offenheit und die Bereitschaft, immer wieder nachzujustieren – ohne den Anspruch, jeden Schritt vorher zu kennen.

Nicht jeder Tag fühlt sich gleich an, und nicht jede Phase ist leicht.
Aber insgesamt fühlt sich dieser Weg stimmig an.

 

5 Denkfehler über das Lernen auf Reisen. 

Eine Einladung zum Nachdenken für Familien, die Lernen unterwegs ernst nehmen.

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Träumst du von einer großen Reise – vielleicht sogar einer Weltreise mit deiner Familie?

Dann bist du bei wirreisenjetzt.de genau richtig! Wir sind eine abenteuerlustige Familie und wir sind im Sommer 2025 auf eine Weltreise mit unseren drei Kindern gestartet – und wir nehmen dich mit! In unserem Blog findest du exklusive Reiseinspirationen, clevere Spartipps und echte Erfahrungsberichte rund ums Reisen als Familie, kombiniert mit smarten Strategien, wie du z. B. mit Kreditkarten wie der American Express Platinum luxuriös und entspannt unterwegs sein kannst. Wir erzählen Dir außerdem, wie unser Alltag mit unseren drei Kindern aussieht, und wie wir das Lernen auf Reisen gestalten.

UNSERE THEMEN:

  • Weltreise mit schulpflichtigen Kindern: Wir zeigen dir, wie du als Familie den Traum von einer Weltreise verwirklichst – mit Tipps zur Planung, Finanzierung, Routenwahl und dem Familienalltag unterwegs. Ganz besonders beschäftigen wir uns mit dem Thema Lernen und Schule auf Weltreise.

  • Reiseziele weltweit: Entdecke mit uns faszinierende Orte rund um den Globus – mit echten Insider-Tipps und ehrlichen Empfehlungen für kleine und große Reisende.

  • Familienfreundlich unterwegs: Reisen mit Kindern und Teenagern muss kein Stress sein! Wir verraten dir, wie du passende Unterkünfte findest, spannende Aktivitäten planst und unterwegs entspannt bleibst, auch wenn der Reisealltag manchmal sehr dicht sein kann.
  • Clever reisen mit Kreditkarten-Vorteilen: Lerne, wie du durch Meilen und Punkte fast kostenlos fliegen, in Luxus-Hotels übernachten und Zugang zu VIP-Lounges erhältst – auch mit Kindern im Gepäck.
  • Reiseberichte & echte Erfahrungen: Begleite uns virtuell auf unseren Etappen rund um die Welt – mit persönlichen Geschichten, Fotos und ehrlichen Eindrücken.

 

Warum wir?

Bei wirreisenjetzt.de kombinieren wir unsere Leidenschaft für das Reisen mit fundiertem Wissen über Reiseziele, clevere Travel-Hacks und smarte Reiseplanung. Seit Jahren arbeiten wir im Bildungsbereich mit Kindern und Jugendlichen. Auf unseren Reisen nutzen wir unsere Erfahrung, um unseren Kindern auf Reisen möglichst viel mitzugeben. Wir leben dabei das Konzept des Worldschooling.

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