Wir reisen jetzt

Reisen bedeutet für uns als Familie weit mehr als nur dem Alltag zu entfliehen oder neue Orte zu entdecken. Es ist eine Zeit, in der wir zusammen wachsen, Neues lernen und Erinnerungen schaffen, die ein Leben lang halten.

Seit vielen Jahren bereisen wir die schönsten Orte dieser Welt, und seit August 2025 nehmen wir ein Sabbatjahr, das wir für eine Weltreise nutzen.

Hier lassen wir Dich teilhaben an unseren Erfahrungen und Erlebnissen auf unserer großen Reise, erzählen dir aber auch von unseren bisherigen Reisen und dem Alltag mit drei Teenagern auf Weltreise.

Lass Dich inspirieren!

Irene und Sebastian

Weltreise trotz Schulpflicht

Schulbeurlaubung für eine längere Reise – unsere Erfahrungen aus der Praxis

Eine längere Reise als Familie zu planen, ist organisatorisch anspruchsvoll. Mit schulpflichtigen Kindern kommt eine zusätzliche Ebene dazu: die Frage der Schulbeurlaubung.

Als wir begonnen haben, unsere Reise konkreter zu planen, war schnell klar: Bevor wir Flüge buchen oder Unterkünfte reservieren, müssen wir wissen, wie wir mit der Schulpflicht umgehen. Uns war wichtig, verantwortungsvoll vorzugehen – weder naiv noch konfrontativ.

Schulbeurlaubung ist kein Automatismus

In Deutschland gilt die Schulpflicht. Eine längere Beurlaubung ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich, und die Regelungen unterscheiden sich je nach Bundesland. Es gibt keine pauschale Lösung und keine Garantie auf Genehmigung.

Für uns bedeutete das, gründlich zu recherchieren, frühzeitig Gespräche zu suchen und realistisch zu bleiben. Wir wollten keine vollendeten Tatsachen schaffen, sondern transparent vorgehen und klären, welche Möglichkeiten es konkret für uns gibt.

 

Vorbereitung macht den Unterschied

Wir haben das Gespräch mit der Schule mit ausreichend Vorlauf gesucht. Nicht mit einer vollständig gebuchten Reise, sondern mit einer offenen Haltung und einem gut überlegten Konzept.

Dabei haben wir erläutert, wie wir das Lernen unterwegs organisieren wollen, welche Fächer wir im Blick behalten, wie wir Lernfortschritte dokumentieren und wie wir die Rückkehr in den Schulalltag gestalten möchten. Diese Vorbereitung war nicht nur für die Schule wichtig, sondern auch für uns selbst. Sie hat uns gezwungen, unsere Vorstellungen zu konkretisieren und unsere Verantworlichkeiten klar zu formulieren.

 

Kommunikation statt Konfrontation

Rückblickend war die Art des Gesprächs entscheidender als einzelne Detailfragen. Wir haben nicht versucht, das bestehende System grundsätzlich infrage zu stellen. Ebenso wenig wollten wir die Reise als „bessere Schule“ darstellen.

Unser Ansatz war sachlich: Wir nehmen Bildung ernst, wir kennen die Bedeutung der Schulpflicht und wir möchten für einen begrenzten Zeitraum einen anderen Lernrahmen nutzen. Diese Haltung hat das Gesprächsklima positiv beeinflusst.

 

Unser ursprünglicher Lernplan – und warum wir ihn losgelassen haben

Vor der Abreise hatten wir ein sehr starres und strukturiertes Konzept entwickelt, das sich stark am klassischen Schulmodell orientierte. Es gab feste Lernzeiten am Vormittag, klar definierte Wochenpläne, konkrete Lernziele und eine regelmäßige Überprüfung des erarbeiteten Stoffes.

Dieses Konzept war vor allem eines: beruhigend. Es gab uns Sicherheit und ließ sich gut kommunizieren.

In der Praxis haben wir jedoch schnell gemerkt, dass ein starrer Stundenplan nicht dauerhaft mit dem Reisealltag vereinbar ist. Ortswechsel, längere Fahrten, neue Eindrücke und spontane Möglichkeiten ließen sich nur schwer in ein festes Raster pressen.

Anstatt dauerhaft gegen die Realität zu planen, haben wir unser Modell angepasst. Schrittweise haben wir uns vom klassischen „Schule unterwegs“-Ansatz gelöst und den Schwerpunkt stärker auf Worldschooling gelegt. Lernen fand weiterhin statt, aber weniger schematisch.

Wir begannen, Themen aufzugreifen, die sich aus dem jeweiligen Ort ergaben. Geschichte wurde dort lebendig, wo wir historische Stätten besuchten. Geografie entstand aus realen Routen. Sprache entwickelte sich im Alltag. Inhalte wurden vertieft, wenn echtes Interesse vorhanden war, nicht weil ein Plan es vorgab.

Struktur gibt es weiterhin, doch sie ist flexibler geworden. Unser ursprünglicher Plan war wichtig, um starten zu können. Die Anpassung war wichtig, um langfristig stimmig zu bleiben.

Eine ehrliche Einschätzung

Eine längere Schulbeurlaubung bleibt eine individuelle Entscheidungssituation. Es gibt Ermessensspielräume, unterschiedliche Auslegungen und auch Ablehnungen. Wer diesen Weg in Betracht zieht, sollte die rechtlichen Rahmenbedingungen im eigenen Bundesland sorgfältig prüfen und offen mit der Schule kommunizieren.

Für uns war entscheidend, zuerst Klarheit zu schaffen und erst danach verbindlich zu planen. Diese Reihenfolge hat viel Druck herausgenommen.

 

Warum wir unser Buch geschrieben haben

Während unserer Vorbereitung haben wir festgestellt, wie verstreut und teilweise widersprüchlich die Informationen zum Thema Schulbeurlaubung sind. Erfahrungsberichte bleiben häufig allgemein oder sehr emotional, konkrete Einblicke in Abläufe und Gespräche fehlen oft.

Deshalb haben wir unsere Erfahrungen strukturiert zusammengefasst. In unserem Buch beschreiben wir unseren Weg von der ersten Idee bis zur Antragstellung, ordnen die rechtlichen Grundlagen verständlich ein und zeigen, wie Gespräche mit Schulen konstruktiv vorbereitet werden können. Außerdem schildern wir unser ursprüngliches Lernkonzept und die Entwicklung hin zu einem flexibleren Worldschooling-Ansatz.

Das Buch richtet sich an Familien, die sich sachlich informieren und eine fundierte Entscheidung treffen möchten. Es bietet eine realistische Orientierung und konkrete Praxistipps auf Grundlage unserer eigenen Erfahrungen.

Wenn du dich intensiver mit dem Thema Schulbeurlaubung für eine längere Reise beschäftigen möchtest, findest du dort eine kompakte und praxisnahe Zusammenstellung unserer Erkenntnisse.

Träumst du von einer großen Reise – vielleicht sogar einer Weltreise mit deiner Familie?

Dann bist du bei wirreisenjetzt.de genau richtig! Wir sind eine abenteuerlustige Familie und wir sind im Sommer 2025 auf eine Weltreise mit unseren drei Kindern gestartet – und wir nehmen dich mit! In unserem Blog findest du exklusive Reiseinspirationen, clevere Spartipps und echte Erfahrungsberichte rund ums Reisen als Familie, kombiniert mit smarten Strategien, wie du z. B. mit Kreditkarten wie der American Express Platinum luxuriös und entspannt unterwegs sein kannst. Wir erzählen Dir außerdem, wie unser Alltag mit unseren drei Kindern aussieht, und wie wir das Lernen auf Reisen gestalten.

UNSERE THEMEN:

  • Weltreise mit schulpflichtigen Kindern: Wir zeigen dir, wie du als Familie den Traum von einer Weltreise verwirklichst – mit Tipps zur Planung, Finanzierung, Routenwahl und dem Familienalltag unterwegs. Ganz besonders beschäftigen wir uns mit dem Thema Lernen und Schule auf Weltreise.

  • Reiseziele weltweit: Entdecke mit uns faszinierende Orte rund um den Globus – mit echten Insider-Tipps und ehrlichen Empfehlungen für kleine und große Reisende.

  • Familienfreundlich unterwegs: Reisen mit Kindern und Teenagern muss kein Stress sein! Wir verraten dir, wie du passende Unterkünfte findest, spannende Aktivitäten planst und unterwegs entspannt bleibst, auch wenn der Reisealltag manchmal sehr dicht sein kann.
  • Clever reisen mit Kreditkarten-Vorteilen: Lerne, wie du durch Meilen und Punkte fast kostenlos fliegen, in Luxus-Hotels übernachten und Zugang zu VIP-Lounges erhältst – auch mit Kindern im Gepäck.
  • Reiseberichte & echte Erfahrungen: Begleite uns virtuell auf unseren Etappen rund um die Welt – mit persönlichen Geschichten, Fotos und ehrlichen Eindrücken.

 

Warum wir?

Bei wirreisenjetzt.de kombinieren wir unsere Leidenschaft für das Reisen mit fundiertem Wissen über Reiseziele, clevere Travel-Hacks und smarte Reiseplanung. Seit Jahren arbeiten wir im Bildungsbereich mit Kindern und Jugendlichen. Auf unseren Reisen nutzen wir unsere Erfahrung, um unseren Kindern auf Reisen möglichst viel mitzugeben. Wir leben dabei das Konzept des Worldschooling.

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