Western Australia - Unendliche Weiten und fantastische Strände

Roadtrip durch Western Australia - Teil 1
07.02.2026 00:26 Wir verabschieden uns von Hoi An und brechen zu einem neuen Traum auf: Australien. Nach einem emotionalen Abschied beginnt unser Roadtrip durch Westaustralien – von Kängurus im Yanchep Nationalpark über die Pinnacles, den Kalbarri Canyon bis zur wilden Shark Bay. Freiheit, Weite und pures Glück.

Western Australia mit Kindern

Familienfreundliche Highlights & Sehenswürdigkeiten

Eine Reise nach Western Australia ist ideal für Familien, die gemeinsam Natur entdecken, Tiere erleben und entspannt unterwegs sein möchten. Der größte Bundesstaat Australiens bietet sichere Strände, spannende Nationalparks, kurze Wanderungen und unvergessliche Roadtrip-Erlebnisse – perfekt für Reisen mit Kindern jeden Alters.

Ob Camperreise, Mietwagen oder feste Unterkünfte: Western Australia verbindet Abenteuer und Komfort wie kaum eine andere Region Australiens.

 

Warum Western Australia perfekt für Familien ist

  • Viel Platz, wenig Verkehr und entspannte Atmosphäre

  • Saubere, sichere Strände mit flachem Wasser

  • Viele kostenlose Natursehenswürdigkeiten
  • Gute medizinische Versorgung und Infrastruktur
  • Ideale Bedingungen für Roadtrips mit Kindern

Gerade Familien, die Australien abseits der großen Touristenmassen erleben möchten, finden hier optimale Bedingungen.

Perth - Entspannter Startpunkt für Familienreisen

Perth gilt als eine der familienfreundlichsten Städte Australiens und ist für viele der ideale Start- und Endpunkt der Reise.

Familien-Highlights in Perth:

  • Kings Park mit großen Spielplätzen und Blick auf den Swan River

  • Perth Zoo – kompakt, schattig und gut mit Kindern machbar

  • Kinderfreundliche Stadtstrände wie Cottesloe Beach oder City Beach

  • Picknickplätze und Spazierwege entlang des Flusse

Perth bietet eine perfekte Mischung aus Großstadtkomfort und Natur.

Rottnest Island – Quokkas, Fahrräder & Badebuchten

Ein absolutes Muss für Familien ist Rottnest Island. Die autofreie Insel lässt sich ideal mit dem Fahrrad erkunden und begeistert besonders Kinder.

Warum Rottnest Island für Familien ideal ist:

  • Begegnungen mit Quokkas in freier Wildbahn

  • Sichere, flache Badebuchten
  • Kurze Distanzen und entspannte Atmosphäre
  • Schnorcheln direkt vom Strand

Pinnacles Desert – Wüstenlandschaft zum Staunen

Die Pinnacles Desert im Nambung Nationalpark gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Western Australia.

Tausende Kalksteinsäulen ragen aus dem Sand und machen die Landschaft zu einem echten Abenteuerspielplatz für Kinder – ohne lange Wanderungen oder große Anstrengung.

Kalbarri & die Coral Coast – Nationalparks für Familien

Die Region rund um Kalbarri an der Coral Coast ist ein echtes Highlight für Familien.

Sehenswürdigkeiten in Kalbarri:

  • Kalbarri National Park mit kurzen Wegen und Aussichtspunkten
  • Kalbarri Skywalk – spektakulär und auch für Kinder sicher
  • Nature’s Window – leicht erreichbar und ideal für Fotos
  • Küstenklippen, Blowholes und Strände direkt im Ort

Hier lassen sich Naturerlebnisse perfekt an das Reisetempo von Familien anpassen.

Ningaloo Reef – Schnorcheln mit Kindern

Das Ningaloo Reef zählt zu den besten Schnorchelgebieten weltweit – besonders für Familien.

Warum das Ningaloo Reef ideal für Kinder ist:

  • Schnorcheln direkt vom Strand
  • Flache, ruhige Buchten
  • Schildkröten, bunte Fische und Rochen
  • Optionale Bootstouren für ältere Kinder (saisonal auch Walhaie)

Ein einzigartiges Naturerlebnis, das Kinder nachhaltig begeistert.

Tiererlebnisse in freier Wildbahn

Western Australia ist perfekt für Tierbeobachtungen ohne Zoo:

  • Kängurus an Stränden und Rastplätzen
  • Delfine in Monkey Mia
  • Emus, Echsen und exotische Vögel

Gerade für Kinder sind diese Begegnungen oft die emotionalen Höhepunkte der Reise.

Western Australia als Familien-Roadtrip

Western Australia eignet sich hervorragend für 2–4-wöchige Familienreisen mit Camper oder Mietwagen. Die Routen lassen sich flexibel gestalten, Pausen sind überall möglich, und die Vielfalt an Natursehenswürdigkeiten sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt.

Ideal für:

  • Familien mit Kindern ab ca. 4 Jahren
  • Natur- und Tierliebhaber
  • Eltern, die entspannt und flexibel reisen möchten

Western Australia mit Kindern entdecken

Western Australia bietet Familien genau das, was viele Reisen versprechen, aber selten halten: Zeit zusammen, echte Naturerlebnisse und stressfreies Unterwegssein. Wer Australien ursprünglich, sicher und abwechslungsreich erleben möchte, findet hier das perfekte Reiseziel.

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Singapur – Stadt der Zukunft

Nach vier intensiven, widersprüchlichen Wochen auf Bali fühlt sich der Flug nach Singapur fast wie ein Sprung in eine andere Welt an.

Kaum betreten wir den Changi Airport – der so viel mehr ist als nur ein Flughafen – wissen wir: Wir sind in einer Stadt, die Zukunft nicht nur denkt, sondern lebt. Gepflegte Gärten, Kunstinstallationen, ein Wasserfall mitten im Terminal.

Alles ist geordnet, freundlich, effizient. Einatmen. Ausatmen. Wir sind angekommen – in einer mit Teppichboden belegten Welt aus Glas, Grün und Präzision.

Unser Apartment liegt perfekt – mitten in der Stadt, unweit von Clarke Quay. Die bunten Häuserzeilen am Singapore River leuchten nachts in allen Farben, aus den Bars und Restaurants klingt Musik, Boote ziehen ruhig über das Wasser. Es ist ein lebendiger Ort, und doch wirkt nichts hektisch. Die Stadt hat ihren eigenen Rhythmus – einen leisen, fließenden.

Was uns sofort auffällt: Wie mühelos hier alles funktioniert. Die Metro (MRT) ist blitzsauber, pünktlich, klimatisiert. Man braucht kein Ticket, keine App – nur eine Kreditkarte, die man beim Ein- und Aussteigen scannt. Kein Gedränge, kein Lärm, kein Chaos. Ein System, das Vertrauen voraussetzt – und das funktioniert, weil die Menschen es respektieren.

 

Chinatown – Düfte, Tempel, Gegensätze

Unsere erste Station ist Chinatown. Schon beim Verlassen der Metro umfängt uns ein ganz anderer Klang und Geruch. Enge Gassen, rote Lampions, Händler, die Schmuck, Kräuter und Räucherstäbchen verkaufen. Der Duft der Durian – der berüchtigten „Königin der Früchte“ – hängt schwer in der Luft. Für viele ungenießbar, für die Einheimischen ein Hochgenuss. Bei uns heißt die Durian nicht umsonst "Kotzfrucht". Wir verzichten deshalb gerne auf eine Kostprobe.

Mitten im Viertel erhebt sich der Buddha Tooth Relic Temple, ein prachtvolles fünfstöckiges Bauwerk aus rotem Holz und Goldverzierungen. Der Legende nach wird hier ein Zahn Buddhas aufbewahrt – eines der heiligsten Relikte des Buddhismus. Im Inneren herrscht eine ehrfürchtige Stille. Überall schimmern goldene Statuen, Gebetsmühlen drehen sich, Mönche rezitieren Sutren. Inmitten der modernen Stadt wirkt dieser Ort wie eine Brücke in eine andere Zeit.

 

Little India – Farben, Musik, Spiritualität

Dass Singapur zwischen den Welten liegt, auf halber Strecke zwischen China und Indien, wird im Stadtbild nicht nur in Chinatown sichtbar. Auch die Araber und die Inder haben ihr jeweils eigenes Stadtviertel. In Kampong Glam sieht es aus wie auf einem Basar im Vorderen Orient. In den malerischen Gassen herrscht reges Treiben, überragt wird dieses Stadtviertel von der großen Masjid Sultan Moschee.

Bollywood-Feeling gibt es dann in Little India. Es ist Deepavali, das hinduistische Lichterfest. Die Straßen sind geschmückt mit bunten Girlanden und Öllampen, aus Lautsprechern tönen rhythmische Trommeln. Menschen tragen prächtige Saris und Kurta, in den Tempeln herrscht rege Betriebsamkeit, der Duft von Jasmin, Curry und Räucherstäbchen erfüllt die Luft. Hier ist Singapur laut, lebendig, spirituell – ein Kaleidoskop der Kulturen.

 

Gardens by the Bay – Wo Natur und Zukunft eins werden

Am Abend zieht es uns zu einem der beeindruckendsten Orte der Stadt – den Gardens by the Bay. Schon von weitem sieht man die Supertrees: bis zu 50 Meter hohe Stahlkonstruktionen, die aussehen wie überdimensionale Bäume. Doch sie sind weit mehr als Kunst. Sie sind Teil eines ökologischen Netzwerks, das Regenwasser sammelt, Solarenergie speichert und das Mikroklima reguliert. Jeder „Baum“ ist bewachsen mit hunderten Pflanzenarten – Farnen, Orchideen, tropischen Blüten.

Wenn die Sonne untergeht, verwandelt sich der Park. Die Garden Rhapsody beginnt – eine Lichtershow, bei der die Supertrees in Farben erstrahlen, synchron zur Musik. Wir liegen auf dem blitzblanken Boden, schauen nach oben, umgeben von hunderten Menschen – und doch fühlt sich der Moment still an. Licht, Musik, Natur, Technologie – alles fließt ineinander. Es ist überwältigend.

 

Flower Dome & Cloud Forest – Ein Spaziergang durch die Erdgeschichte

Am nächsten Tag besuchen wir die beiden riesigen Gewächshäuser, die Teil der Gardens sind: den Flower Dome und den Cloud Forest.


Im Flower Dome – dem größten Glasgewächshaus der Welt – spazieren wir durch mediterrane Landschaften, afrikanische Wüstenpflanzen und australische Eukalyptusbäume. Jede Ecke erzählt eine Geschichte von Klima, Anpassung und Schönheit.

Doch der Cloud Forest ist das wahre Meisterwerk: Ein künstlicher Berg, umhüllt von Nebel, überzogen mit tropischen Pflanzen, Moosen und Farnen. Ein gigantischer Wasserfall rauscht herab, die Luft ist kühl und feucht. Aktuell läuft hier eine „Jurassic World“-Ausstellung, komplett mit Dinosauriern und Originalrequisiten aus den Filmen. In dieser Umgebung wirken die urzeitlichen Kreaturen beinahe real – als wäre man zurückversetzt in die Zeit, als die Erde noch wild und jung war.

 

Marina Bay & Downtown – Die Stadt, die träumt

Nur wenige Schritte weiter steht das Wahrzeichen der Stadt: das Marina Bay Sands – drei Hoteltürme, verbunden durch eine Plattform mit dem berühmten Infinity Pool. Es wirkt surreal, fast außerirdisch. Abends spiegelt sich das Gebäude im Wasser der Bucht, und die Skyline erleuchtet in allen Farben.

Wir spazieren am Wasser entlang, über die futuristische Helix Bridge, vorbei am Merlion, dem Wahrzeichen der Stadt – halb Löwe, halb Fisch. In Downtown ragen die Türme der Banken in den Himmel, doch dazwischen gibt es Parks, Skulpturen, grüne Dächer. Hier pulsiert der moderne Kapitalismus – aber er atmet, im wahrsten Sinne des Wortes.

Inmitten der Hochhäuser entdecken wir den historischen Lau Pa Sat, ein Hawker Centre im viktorianischen Stil. Drinnen tobt das kulinarische Leben. Dutzende Stände bieten Gerichte aus ganz Asien: indisches Tandoori, chinesische Dumplings, malaysische Satay-Spieße. Wir probieren uns durch alles – und sind restlos begeistert.

Sentosa Island – Ein Hauch von Ferien

An unserem letzten Tag in Sungapur fahren wir nach Sentosa Island, Singapurs Freizeitinsel. Wir besuchen keine Vergnügungsparks – das wäre nach all den Wochen des Reisens zu viel Trubel. Stattdessen schlendern wir über die gepflegten Wege, durch tropische Gärten, hinunter zum Strand. Vom Strand aus blicken wir auf die Containerschiffe draußen auf dem Meer – ein Kontrast, der typisch ist für Singapur: Natur und Industrie, Freizeit und Effizienz, alles nebeneinander, in perfekter Balance.

Abschied mit Weitblick

Singapur überrascht uns. Es ist eine Stadt, die nicht laut imponiert, sondern leise begeistert. Eine Stadt, die funktioniert – und dabei Wärme ausstrahlt. Kein Müll, kein Chaos, kein Gedränge. Und doch voller Leben, voller Vielfalt.

Wir sitzen an unserem letzten Abend am Ufer des Singapore River und lassen die Skyline auf uns wirken. Hinter uns Musik, vor uns das Wasser, über uns der Abendhimmel, durchzogen von Lichtern.

Nach den Wochen in Bali, mit all ihren Extremen, spüren wir hier so etwas wie Gleichgewicht. Singapur hat uns gezeigt, dass Fortschritt und Achtsamkeit keine Gegensätze sein müssen. Dass Technologie und Menschlichkeit zusammenpassen können.

Vielleicht ist das die Zukunft – und vielleicht ist sie gar nicht so fern.