Western Australia - Unendliche Weiten und fantastische Strände

Perth, Fremantle & Swan Valley und ein turbulenter Abflug nach Melbourne
25.02.2026 05:36 Nach Wochen im Camper genießen wir in Perth ein Zuhause auf Zeit beim HomeExchange. Fremantle Prison, Scarborough Beach und das Swan Valley begeistern uns. Doch der Flug nach Melbourne wird zur Geduldsprobe: Triebwerksdefekt, Nacht am Flughafen, Neustart im Morgengrauen. Reisen bleibt Abenteuer.
Roadtrip durch Western Australia - Teil 3: Von Esperance nach Perth – Küstenträume und Urzeitwälder in Western Australia
16.02.2026 02:06 Von Esperance fahren wir über den spektakulären Great Ocean Drive zurück nach Westen. In Albany staunen wir über schroffe Küsten im Torndirrup Nationalpark, bevor uns im Valley of the Giants jahrhundertealte Tingle Trees in ihren Bann ziehen. Über Busselton und Preston Beach endet unser Roadtrip durch Western Australia – mit einem letzten Sonnenunt...

Western Australia mit Kindern

Familienfreundliche Highlights & Sehenswürdigkeiten

Eine Reise nach Western Australia ist ideal für Familien, die gemeinsam Natur entdecken, Tiere erleben und entspannt unterwegs sein möchten. Der größte Bundesstaat Australiens bietet sichere Strände, spannende Nationalparks, kurze Wanderungen und unvergessliche Roadtrip-Erlebnisse – perfekt für Reisen mit Kindern jeden Alters.

Ob Camperreise, Mietwagen oder feste Unterkünfte: Western Australia verbindet Abenteuer und Komfort wie kaum eine andere Region Australiens.

 

Warum Western Australia perfekt für Familien ist

  • Viel Platz, wenig Verkehr und entspannte Atmosphäre

  • Saubere, sichere Strände mit flachem Wasser

  • Viele kostenlose Natursehenswürdigkeiten
  • Gute medizinische Versorgung und Infrastruktur
  • Ideale Bedingungen für Roadtrips mit Kindern

Gerade Familien, die Australien abseits der großen Touristenmassen erleben möchten, finden hier optimale Bedingungen.

Perth - Entspannter Startpunkt für Familienreisen

Perth gilt als eine der familienfreundlichsten Städte Australiens und ist für viele der ideale Start- und Endpunkt der Reise.

Familien-Highlights in Perth:

  • Kings Park mit großen Spielplätzen und Blick auf den Swan River

  • Perth Zoo – kompakt, schattig und gut mit Kindern machbar

  • Kinderfreundliche Stadtstrände wie Cottesloe Beach oder City Beach

  • Picknickplätze und Spazierwege entlang des Flusse

Perth bietet eine perfekte Mischung aus Großstadtkomfort und Natur.

Rottnest Island – Quokkas, Fahrräder & Badebuchten

Ein absolutes Muss für Familien ist Rottnest Island. Die autofreie Insel lässt sich ideal mit dem Fahrrad erkunden und begeistert besonders Kinder.

Warum Rottnest Island für Familien ideal ist:

  • Begegnungen mit Quokkas in freier Wildbahn

  • Sichere, flache Badebuchten
  • Kurze Distanzen und entspannte Atmosphäre
  • Schnorcheln direkt vom Strand

Pinnacles Desert – Wüstenlandschaft zum Staunen

Die Pinnacles Desert im Nambung Nationalpark gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Western Australia.

Tausende Kalksteinsäulen ragen aus dem Sand und machen die Landschaft zu einem echten Abenteuerspielplatz für Kinder – ohne lange Wanderungen oder große Anstrengung.

Kalbarri & die Coral Coast – Nationalparks für Familien

Die Region rund um Kalbarri an der Coral Coast ist ein echtes Highlight für Familien.

Sehenswürdigkeiten in Kalbarri:

  • Kalbarri National Park mit kurzen Wegen und Aussichtspunkten
  • Kalbarri Skywalk – spektakulär und auch für Kinder sicher
  • Nature’s Window – leicht erreichbar und ideal für Fotos
  • Küstenklippen, Blowholes und Strände direkt im Ort

Hier lassen sich Naturerlebnisse perfekt an das Reisetempo von Familien anpassen.

Ningaloo Reef – Schnorcheln mit Kindern

Das Ningaloo Reef zählt zu den besten Schnorchelgebieten weltweit – besonders für Familien.

Warum das Ningaloo Reef ideal für Kinder ist:

  • Schnorcheln direkt vom Strand
  • Flache, ruhige Buchten
  • Schildkröten, bunte Fische und Rochen
  • Optionale Bootstouren für ältere Kinder (saisonal auch Walhaie)

Ein einzigartiges Naturerlebnis, das Kinder nachhaltig begeistert.

Tiererlebnisse in freier Wildbahn

Western Australia ist perfekt für Tierbeobachtungen ohne Zoo:

  • Kängurus an Stränden und Rastplätzen
  • Delfine in Monkey Mia
  • Emus, Echsen und exotische Vögel

Gerade für Kinder sind diese Begegnungen oft die emotionalen Höhepunkte der Reise.

Western Australia als Familien-Roadtrip

Western Australia eignet sich hervorragend für 2–4-wöchige Familienreisen mit Camper oder Mietwagen. Die Routen lassen sich flexibel gestalten, Pausen sind überall möglich, und die Vielfalt an Natursehenswürdigkeiten sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt.

Ideal für:

  • Familien mit Kindern ab ca. 4 Jahren
  • Natur- und Tierliebhaber
  • Eltern, die entspannt und flexibel reisen möchten

Western Australia mit Kindern entdecken

Western Australia bietet Familien genau das, was viele Reisen versprechen, aber selten halten: Zeit zusammen, echte Naturerlebnisse und stressfreies Unterwegssein. Wer Australien ursprünglich, sicher und abwechslungsreich erleben möchte, findet hier das perfekte Reiseziel.

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Zehn Tage Südkorea

Seoul: Eine Stadt, zum Verlieben!

Seoul stand nicht von Anfang an auf unserem Plan – zumindest nicht so. Es war das auslaufende Visum, das uns in diese Stadt getrieben hat: ein Visa-Run, wie er im Buche steht. Und doch – wie schon bei Bangkok – sollte auch dieser vermeintliche Pflichttermin zu einem der unvergesslichsten Kapitel unserer Reise werden.Sinchon – unser Zuhause auf Zeit

Wir hatten uns für Sinchon entschieden, einen ruhigen Stadtteil im Westen Seouls, der auf den ersten Blick unscheinbar wirkt – und auf den zweiten Blick genau das Richtige ist. Keine Reizüberflutung, kein touristischer Trubel. Stattdessen: ein lebendiges Viertel mit allem, was man braucht, direkt vor der Tür. Bäckereien, Restaurants, Supermärkte, eine gute U-Bahn-Anbindung. Man kommt schnell an, fühlt sich sofort wohl und hat das Gefühl, tatsächlich in Seoul zu leben – nicht nur durchzureisen.

Von Sinchon aus haben wir die Stadt erkundet. Tag für Tag. Und Seoul hat uns dabei nie enttäuscht.

 

Die Paläste – als die Stadt noch jung war

Seoul trägt seine Geschichte auf der Zunge. Man muss nur hinschauen.

Gleich mehrere Paläste der Joseon-Dynastie haben wir besucht, und jeder von ihnen hat seine ganz eigene Energie. Der Gyeongbokgung-Palast – der wohl bekannteste – ist riesig, majestätisch und beeindruckend. Wenn man früh genug kommt, bevor die großen Reisegruppen eintreffen, spaziert man durch weitläufige Innenhöfe und kann sich tatsächlich vorstellen, wie es einmal war: Hofstaat, Zeremonien, das Leben hinter diesen Mauern.

  

  

 

Der Deoksugung-Palast im Herzen der Stadt ist kleiner, intimer – und hat den charmanten Kontrast von alten Gebäuden und modernen Hochhäusern direkt hinter den Mauern. Geschichte trifft Gegenwart, und Seoul macht daraus kein Problem, sondern ein Statement.

Und dann war da noch Changdeokgung – der Palast mit dem geheimen Garten. Wer Zeit hat, sollte sich den Secret Garden nicht entgehen lassen. Hier atmet man noch einmal tief durch, mitten in der Millionenmetropole.

 

Bukchon Village – Seoul in seinen schönsten Gassen

Zwischen Gyeongbokgung und Changdeokgung liegt Bukchon Hanok Village, ein Viertel aus Hunderten traditioneller Hanok-Häuser, die sich die Hügel hinaufziehen. Die Gassen sind eng, die Dächer geschwungen, die Atmosphäre besonders – vor allem in den frühen Morgenstunden, wenn noch nicht alle da sind.

Man läuft hier und vergisst kurz, dass man in einer Millionenstadt ist. Und dann biegt man um eine Ecke, schaut nach unten – und da liegt Seoul: groß, laut, lebendig.

 

 

Märkte, Essen und das echte Seoul

Seoul ist eine Stadt, die man isst.

Die Märkte von Namdaemun sind ein Erlebnis für alle Sinne: Stoffe, Gewürze, Streetfood, Haushaltsware, Kleidung – alles durcheinander, alles lebendig, alles günstig. Man kommt zum Schauen und geht mit vollen Tüten. Immer.

 

 

Die Nachtmärkte haben noch einmal eine ganz andere Energie. Das Leben erwacht noch einmal neu, wenn es dunkel wird: Dampfende Töpfe, Grillstände, Musik, Lichter. Koreanisches Streetfood auf Plastikstühlen oder im Stehen, mit Blick auf eine pulsierende Stadt – so schön kann Visa-Run sein.

Und dann waren da noch die Food Courts. Wir haben schnell gelernt: Wer in Seoul essen will wie die Locals, geht in die Untergeschosse der großen Kaufhäuser oder die open Air - Foodcourts. Dort reiht sich Stand an Stand, der Duft von Bibimbap, Japchae und Tteokbokki liegt in der Luft, und man bekommt für wenig Geld außerordentlich viel.

Natürlich darf auch ein echtes Korean BBQ nicht fehlen: Feinstes Fleisch und frisches Gemüse, das man auf einem Kohlegrill in der Mitte des Tisches selbst zubereitet. Dazu Buchweizennudeln auf Eis, verschiedene Soßen und natürlich Kimchi!

 

 

Gangnam – einmal durch das andere Seoul

Natürlich war auch Gangnam auf unserem Plan. Man kann in Seoul nicht sein, ohne zumindest einmal durch den Stadtteil zu schlendern, der durch einen Ohrwurm weltberühmt wurde. Und ja – Gangnam ist tatsächlich eine andere Welt. Breite Boulevards, Luxusmarken, gepflegte Fassaden. Seoul zeigt hier sein glattestes Gesicht.

 

 

 

Mitten in diesem Glanz liegt dann der Bongeunsa-Tempel – ein buddhistisches Heiligtum, das sich zwischen Glasfassaden und Hochhäusern behauptet, als wäre das die selbstverständlichste Sache der Welt. Dieser Kontrast ist vielleicht der ehrlichste Moment in ganz Gangnam. Interessant. Beeindruckend. Und doch irgendwie nicht das Seoul, das uns am meisten berührt hat.

 

War Memorial – ein Ort, der nachdenklich macht

Einen Nachmittag haben wir dem War Memorial of Korea gewidmet – und dieser Besuch hat uns noch lange beschäftigt. Das Museum ist umfangreich, sorgfältig kuratiert und macht auf eindrückliche Weise begreifbar, was der Koreakrieg bedeutet hat – und was die Teilung des Landes bis heute bedeutet. Ein Ort, der Pflicht ist, wenn man die Gegenwart Südkoreas verstehen möchte.

 

 

Seoul Tower – und der Weg, der schon ein Ziel ist

Zum Seoul Tower auf dem Namsan-Berg kann man die Seilbahn nehmen. Oder den Wanderweg hinaufgehen – durch einen überraschend grünen, ruhigen Wald direkt im Herzen der Stadt. Wir haben den Wanderweg gewählt, und es war eine gute Entscheidung.

Oben angekommen: der Ausblick über Seoul. Die Stadt erstreckt sich in alle Richtungen, so weit das Auge reicht. Hügel, Häuser, Han-Fluss, Hochhäuser – Seoul in seiner ganzen Größe. Am Turm selbst hängen Tausende von Liebesschlössern. Bunt, kitschig, irgendwie herzerwärmend.

 

Menschen, Geburtstage und kleine Momente

Was eine Reise wirklich ausmacht, sind oft die Momente zwischen den Sehenswürdigkeiten.

Wir haben in Seoul Nelli, Kassra und ihre Kinder getroffen, eine andere Reisefamilie aus Nordwalde. Zufällig waren sie zur gleichen Zeit in Seoul – eine dieser Begegnungen, bei denen man schnell merkt, dass man auf der gleichen Wellenlänge ist. Seoul als gemeinsamer Nenner, Reiseerfahrungen als gemeinsame Sprache.

Wir haben außerdem Irenes Großnichte besucht – ein besonderer Moment, weit von zuhause entfernt und doch plötzlich nah dran an Familie. Und dann war da noch der Geburtstag einer Freundin aus Hoi An, den wir mit gemeinsam in Seoul gefeiert haben. Wer hätte gedacht, dass man ein solches Fest in Seoul erleben würde – aber genau so ist eine Weltreise: überraschend, warm und manchmal genau richtig.

 

Beauty, Photo Booth und der Olive Young Effekt

Seoul hat uns auch auf einer ganz anderen Ebene begeistert: K-Beauty ist hier kein Trend, sondern Lebensgefühl.

Die Olive Young Stores – so etwas wie die koreanische Antwort auf DM, nur schöner und vollgestopft mit Produkten, von denen man vorher nicht wusste, dass man sie braucht – haben wir ausgiebig erkundet. Masken, Seren, Toner, Sonnenschutz in allen Variationen. Man kommt rein für eine Sache und geht mit einer Tüte raus. Immer.

 

Und dann: die Photo Booth. Überall in Seoul stehen kleine Kabinen, in denen man für ein paar tausend Won spontane Fotostreifen produziert – mit Filtern, Rahmen, leuchtenden Hintergründen. Wir haben gelacht, alberne Posen gemacht und am Ende Fotos in der Hand gehalten, die wirklich nach uns aussehen. Solche Momente.

 

 

Seoul hat uns begeistert

Zehn Tage Visa-Run. Zehn Tage, die wir nicht missen möchten.

Seoul ist eine Stadt, die einen überrascht. Nicht laut und überwältigend wie Bangkok, nicht sanft und beschaulich wie andere Metropolen Asiens. Seoul ist von allem etwas: historisch und hypermodern, ruhig und pulsierend, traditionell und zukunftsorientiert. Eine Stadt, die weiß, wer sie ist.

Wir haben Paläste besucht, Märkte durchstreift, Berge erklommen und Essen gegessen, das wir nicht mehr vergessen werden. Wir haben Menschen getroffen, Momente geteilt und eine Stadt gefunden, die uns – das war uns schnell klar – noch einmal sehen will.

Seoul, wir kommen wieder.