Unsere Weltreise

Farmleben in Australien
18.03.2026- 03:39 Eine zufällige Begegnung im Outback führt uns zu zwei australischen Farmen: Zuerst erleben wir das Leben auf einer riesigen Weizenfarm bei Nhill, später helfen wir auf einer Schaffarm in Victorias Goldfields beim Scheren und Treiben der Herden. Tage voller Staub, Abenteuer und unvergesslicher Begegnungen.
Great Ocean Road & Grampians: Roadtrip zu den Twelve Apostles und Victorias spektakulärsten Nationalparks
14.03.2026- 06:54 Wir fahren die legendäre Great Ocean Road mit Stopps an Leuchttürmen, Wasserfällen und den berühmten Twelve Apostles. Danach geht es in die spektakulären Grampians: Wanderung zum Pinnacle Lookout, Kängurus im Camp und uralte Felsmalereien der Aboriginals. Ein Roadtrip voller Naturwunder in Victoria.
Unser Weg zum Worldschooling Teil 4: Was wir anderen Familien rückblickend mitgeben würden
12.03.2026- 02:29 Was würden wir anderen Familien nach unserer Erfahrung mit Worldschooling mitgeben? In Teil 4 unserer Serie reflektieren wir unseren Weg zum Lernen auf Reisen: über den Druck, den Eltern sich oft selbst machen, über Vergleiche, Struktur, Unsicherheit und Vertrauen. Ein persönlicher Rückblick auf das, was wirklich hilft.
Melbourne und die Port Philip Bay
05.03.2026- 07:31 Wir reisen nach Melbourne. Unser HomeExchange in Beaumaris wird zum perfekten Zuhause auf Zeit. Emotionales Familien-Wiedersehen, Mornington Peninsula, Dandenong Ranges und City-Vibes in Melbourne. Zum Abschied wartet das nächste Highlight: die Great Ocean Road.
Unser Weg zum Worldschooling – Teil 3
02.03.2026- 02:30 Worldschooling bringt Freiheit – aber auch Zweifel. In diesem dritten Teil unserer Reihe erzählen wir, wie wir mit Unsicherheit, Vergleichen und äußeren Erwartungen umgegangen sind. Warum Vertrauen nicht auf Knopfdruck entsteht und weshalb ein eigener Maßstab wichtiger ist als schulische Vergleichswerte.
Perth, Fremantle & Swan Valley und ein turbulenter Abflug nach Melbourne
25.02.2026- 05:36 Nach Wochen im Camper genießen wir in Perth ein Zuhause auf Zeit beim HomeExchange. Fremantle Prison, Scarborough Beach und das Swan Valley begeistern uns. Doch der Flug nach Melbourne wird zur Geduldsprobe: Triebwerksdefekt, Nacht am Flughafen, Neustart im Morgengrauen. Reisen bleibt Abenteuer.
Roadtrip durch Western Australia - Teil 3: Von Esperance nach Perth – Küstenträume und Urzeitwälder in Western Australia
16.02.2026- 02:06 Von Esperance fahren wir über den spektakulären Great Ocean Drive zurück nach Westen. In Albany staunen wir über schroffe Küsten im Torndirrup Nationalpark, bevor uns im Valley of the Giants jahrhundertealte Tingle Trees in ihren Bann ziehen. Über Busselton und Preston Beach endet unser Roadtrip durch Western Australia – mit einem letzten Sonnenunt...
Wie Lernen unterwegs für uns heute aussieht - Unser Weg zum Worldschooling Teil 2
15.02.2026- 06:43 Wie lernen Kinder auf Reisen wirklich? In Teil 2 unseres Erfahrungsberichts zeigen wir, wie Worldschooling in unserem Alltag aussieht: ohne feste Stundenpläne, aber mit Aufmerksamkeit, Impulsen und eingebetteten Grundlagen. Ein ehrlicher Einblick in Lernen unterwegs – jenseits von Schulstoff und Leistungsdruck.

Warum wir uns für eine Weltreise mit schulpflichtigen Kindern entschieden haben – und was es mit unserem Mindset gemacht hat

Irgendwann gegen Ende des Jahres 2023 haben wir eine Entscheidung getroffen, die unser Leben komplett auf den Kopf stellen würde: Wir nehmen uns eine Auszeit, ein ganzes Jahr, um die Welt zu bereisen. Ein Sabbatjahr – etwas, das für uns lange wie ein schöner Traum klang, aber nie wirklich greifbar war. Doch je mehr wir uns damit befasst haben, desto klarer wurde: Das ist nicht nur ein Traum. Es ist machbar. Es braucht nur das richtige Mindset.

 

Der erste Funke: Warum eigentlich nicht?

Die Idee kam nicht über Nacht. Es war ein schleichender Prozess, ein Gedanke, der immer wieder aufkam, wenn wir von unseren langen Reisen mit unserem Wohnmobil zurückkehrten, in Reiseerinnerungen schwelgten oder uns von Dokumentationen inspirieren ließen. Eigentlich ist unsere Entscheidung im Nachhinein betrachtet nur die logische Konsequenz unserer bisherigen Reiseaktivitäten. Aber da war auch immer diese Stimme im Kopf: Geht das überhaupt? Können wir das wirklich machen? Geht das überhaupt mit schulpflichtigen Kindern?

Anfangs überwogen die Zweifel: der Job, das Haus, die Finanzen, die Schule der Kinder, all die Verpflichtungen des Alltags. Doch dann drehten wir die Frage um: Warum eigentlich nicht? Was hält uns wirklich davon ab?

Mindset: Von „irgendwann“ zu „wir Reisen Jetzt!“

Wir begannen, uns bewusster mit dem Thema zu beschäftigen. Je mehr wir darüber sprachen, desto realer wurde die Vorstellung. Wir lasen Reiseblogs, hörten Podcasts, sprachen mit Menschen, die Ähnliches gewagt hatten. Und vor allem machten wir uns klar: Es gibt immer Gründe, etwas nicht zu tun – aber wenn wir es wirklich wollen, gibt es auch Wege, es möglich zu machen. - Und diese Wege wollen wir jetzt gehen. 

Mit jedem konkreteren Gedanken wurde die Liste der Dinge, die wir klären mussten, länger. Und das war ein gutes Zeichen! Denn es bedeutete, dass wir uns nicht mehr fragten, ob wir es tun, sondern wie wir es umsetzen.

Die To-do-Liste wuchs – und unser Mut auch

Ein Sabbatjahr bedeutet weit mehr als nur eine lange Reise. Es bedeutet, sein komplettes Leben für eine Weile umzustellen. Plötzlich standen wir vor großen Fragen:

Am Anfang fühlten sich diese Fragen wie riesige Hürden an. Doch je tiefer wir einstiegen, desto mehr merkten wir: Alles ist lösbar. Manche Dinge brauchen Mut, andere eine Menge Organisation, aber nichts davon ist unmöglich.

Der Wendepunkt: Wir setzen es in Bewegung

Nachdem wir ein halbes Jahr lang an unserem Mindset gearbeitet hatten, folgten die ersten konkreten Schritte. So richtig verbindlich wurde es aber erst, als wir unseren Plan nicht mehr nur für uns behielten, sondern begannen, darüber zu sprechen. Wir erzählten Familie und Freunden davon – und plötzlich fühlte es sich nicht mehr nur wie eine Idee an, sondern wie eine Realität in der Mache.

Natürlich gab es skeptische Reaktionen. Und was ist mit eurem Betrieb? Ist das nicht riskant? Wie macht ihr das mit der Schule?

Klar, das sind berechtigte Fragen. Aber wir hatten uns bereits so intensiv damit auseinandergesetzt, dass wir darauf Antworten hatten. Und vor allem hatten wir eins: Die Überzeugung, dass wir das Richtige tun.

Irene & Sebastian | wirreisenjetzt.de

Was wir aus diesem Prozess gelernt haben

Eine Weltreise zu planen, ist eine riesige organisatorische Aufgabe. Aber die eigentliche Herausforderung beginnt im Kopf. Sich wirklich auf die Idee einzulassen, anstatt sie nur als „irgendwann mal“ abzutun – das war der größte Schritt.

Unser Learning: Wenn man sich mit einer großen Idee intensiv beschäftigt, verliert sie ihren Schrecken. Die Hürden werden greifbarer – und damit lösbarer. Und am Ende ist es oft nur eine Frage des Mindsets: Träumst Du weiter – oder setzt Du den ersten Schritt?

Wir haben unseren ersten Schritt gemacht. Unsere Reise beginnt.

Irene und Sebastian

Irene & Sebastian | wirreisenjetzt.de