Kreta

TOP 5 Urlaubsziele für die Osterferien 2025
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Akrotiri - ein Geheimtipp auf Kreta!
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Zwei Wochen an Kretas Nordküste

Unsere Reise begann wie meistens mit der Abholung unseres Mietwagens direkt am Flughafen. Auch diese Mal buchten wir unseren Wagen wieder über SIXT mit unserer American Express Platinum Karte. Nach der unkomplizierten Übernahme des Fahrzeugs ging es in die charmanten Ortschaft Archanes, wo wir uns in einer malerischen Villa niederließen. Die Unterkunft war ein perfekter Ausgangspunkt, um die historische Region rund um Heraklion zu erkunden. Schon am ersten Tag zog uns die kretische Hauptstadt mit ihrer lebendigen Atmosphäre und den zahlreichen Cafés am venezianischen Hafen in ihren Bann. Besonders beeindruckend war jedoch das Archäologische Museum, das uns mit seinen Exponaten aus der minoischen Zeit eine Reise in die Vergangenheit ermöglichte.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Palasts von Knossos, der etwa fünf Kilometer südlich von Heraklion liegt. Die Überreste dieser minoischen Anlage, die einst das politische und religiöse Zentrum der Insel war, zeugen von der faszinierenden Hochkultur, die hier vor über 3.000 Jahren blühte. Wir schlenderten durch die labyrinthartigen Ruinen und konnten uns lebhaft vorstellen, wie das Leben in dieser antiken Metropole ausgesehen haben muss.

Nach einigen erlebnisreichen und eindrucksvollen Tagen in Archanes setzten wir unsere Reise fort und machten uns auf den Weg in den Westen der Insel Kreta. Unsere zweite Unterkunft war eine charmante und gemütliche Villa im kleinen Dorf Armeni, das in unmittelbarer Nähe zur malerischen Hafenstadt Rethymno liegt. Armeni selbst strahlte eine wohltuende Ruhe aus, mit seinen engen, von Olivenhainen umgebenen Straßen und einer entspannten, authentischen Atmosphäre, die uns sofort willkommen hieß.

Von diesem idyllischen Rückzugsort aus begannen wir, die faszinierenden Highlights der Nordküste Kretas zu erkunden. Besonders unvergesslich war unser Besuch in der historischen Altstadt von Rethymno. Die engen, verwinkelten Gassen luden dazu ein, sich treiben zu lassen und in das lebendige Treiben des Ortes einzutauchen. Bunte Häuser mit Blumen geschmückten Balkonen und kleine Tavernen mit verlockenden Düften säumten die Wege, während wir die reiche venezianische Architektur bewunderten. Ein absolutes Highlight war die imposante Festung Fortezza, die hoch über der Stadt thront. Von hier aus bot sich uns ein atemberaubender Blick über die weite Küste, das azurblaue Meer und die Dächer von Rethymno – ein Anblick, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Die Mischung aus kulturellem Reichtum, beeindruckender Landschaft und der kretischen Gastfreundschaft machte diese Tage in Armeni und Umgebung zu einem unvergesslichen Kapitel unserer Reise.

Ein absolutes Highlight der Reise war der Ausflug zum Elafonissi-Strand im Südwesten Kretas. Der feine, rosafarbene Sand und das kristallklare, türkis schimmernde Wasser ließen uns für einen Moment glauben, wir seien in der Karibik. Wir verbrachten hier einen entspannten Tag, schwammen in der Lagune und ließen die beeindruckende Natur auf uns wirken.

Diese Reise nach Kreta war ein faszinierender Mix aus Kultur, Geschichte und traumhaften Landschaften. Die Insel hat uns mit ihrer Vielfalt, den herzlichen Menschen und der exzellenten Küche vollkommen begeistert. Wir sind uns sicher: Dies war nicht unser letzter Besuch auf dieser wunderschönen Mittelmeerinsel.

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Ikonen und wilde Schluchten

Sydney & Blue Mountains

Nach unseren intensiven Wochen in Victoria heißt es für uns wieder: Flughafen, Boarding, Abflug.
Wir fliegen von Melbourne nach Sydney – und diesmal läuft alles vollkommen unspektakulär. Kein Drama auf der Startbahn, keine schlaflosen Nächte. Einfach ein ruhiger Flug, der uns in eine der bekanntesten Städte der Welt bringt.

Unsere geräumige Ferienwohnung im Stadtteil Lindfield, etwas nördlich des Zentrums, erreichen wir ganz entspannt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Es ist erstaunlich, wie unkompliziert das hier funktioniert. Wir kommen an, richten uns ein, kümmern uns erstmal um ein ordentliches Abendessen – und fallen anschließend müde ins Bett.

 

Sydney Metropole der Ostküste

Am nächsten Morgen starten wir in die Stadt.

Schon nach kurzer Zeit wird uns klar: Sydney fühlt sich anders an als Melbourne.
Natürlich – die ikonischen Wahrzeichen sind da: das Opernhaus, die Harbour Bridge, The Rocks, der Darling Harbour. All das ist beeindruckend, keine Frage.

Aber das Central Business District wirkt auf uns überraschend austauschbar. Geschäftig, funktional, ein bisschen seelenlos – wie viele Innenstädte, die wir auf unserer Reise gesehen haben.

Wir merken schnell: Wir sind Melbournians.

Und trotzdem gibt es diese Momente, die alles überstrahlen.

Zum ersten Mal wieder vor dem Sydney Opera House zu stehen, ist genau so ein Moment. Dieses Gebäude, das wir unzählige Male auf Fotos gesehen haben, liegt plötzlich direkt vor uns. Die weißen Segel, das Licht, das Wasser – es ist einfach beeindruckend.

Von dort aus laufen wir durch den Royal Botanical Garden bis zum Mrs. Macquarie’s Chair. Von hier aus eröffnet sich eines der berühmtesten Panoramen der Welt: Opernhaus, Harbour Bridge und Circular Quay in perfekter Perspektive.

 

Wir bleiben eine Weile an diesem wunderbaren Ort und genießen den Moment. Dann schlendern wir lange durch die Stadt.

Das Queen Victoria Building ist ein abolutes Muss. Dieses dreistöckige Shopping Centre, das zwischen 1893 und 1898 erbaut wurde,  besticht durch seine beeindruckende Architektur im viktorianischen Stil mit Kuppeln und zwei historischen Uhren. Die Great Australian Clock erzählt bildhaft von der Geschichte Australiens.

 

Fähren, Abendlicht und ein Hauch Geschichte

Am nächsten Tag lassen wir es ruhiger angehen.
Ausschlafen. Spät frühstücken. Erst am frühen Nachmittag machen wir uns wieder auf den Weg.

Unser Ziel: Chinatown.

Wir schlendern durch die Straßen, essen im Market City Food Court und genießen die Vielfalt – auch wenn es sich nach unseren Wochen in Asien fast ein wenig „geordnet“ anfühlt.

Danach geht es weiter zum Darling Harbour, wo wir den Nachbau der HMB Endeavour bestaunen.

Die Endeavour war das Schiff von James Cook, mit dem er 1770 die Ostküste Australiens kartierte und damit den Weg für die britische Besiedlung ebnete. Der detailgetreue Nachbau vermittelt einen Eindruck davon, unter welchen Bedingungen diese Reisen damals stattfanden – eng, rau und voller Ungewissheit.

Zum Sonnenuntergang steigen wir auf eine der Fähren, die hier ganz selbstverständlich Teil des öffentlichen Nahverkehrs sind – und gleichzeitig eine der schönsten Arten, sich durch die Stadt zu bewegen.

Langsam gleiten wir über das Wasser unter der Harbour Bridge hindurch Richtung Circular Quay, während die Sonne untergeht und die Skyline in warmes Licht taucht.

Den Abend verbringen wir in The Rocks, wo sich zwischen alten Sandsteingebäuden Geschichte und Gegenwart begegnen.

Sydney ist schön. Daran gibt es keinen Zweifel. 

 

Aufbruch Richtung Norden

Nach vier Tagen merken wir jedoch: Es zieht uns weiter.

Wir holen unseren nächsten Camper ab. Eine einstündige Taxifahrt bringt uns zur Abholstation. Als wir das Fahrzeug sehen, müssen wir schmunzeln – es ist genau dasselbe Modell, mit dem wir schon in Western Australia unterwegs waren.

Jeder Handgriff sitzt sofort. Wir wissen, wo alles hingehört, und sind schneller startklar als je zuvor.

Unser Ziel: Cairns, ganz im Norden an der Ostküste Australiens.

Drei Wochen haben wir dafür eingeplant. Vor uns liegen tausende Kilometer, traumhafte Strände und eine der spektakulärsten Küstenlinien der Welt.

Doch bevor wir nach Norden aufbrechen, machen wir noch einen Abstecher.

 

Blue Mountains – wilde Natur vor den Toren Sydneys

Nur wenige Stunden westlich von Sydney erreichen wir die Blue Mountains.

Und sofort verändert sich alles.

Die Landschaft wird rauer, grüner, dramatischer. Tiefe Schluchten, dichte Wälder, steile Felswände – und dieser leichte bläuliche Dunst, der den Bergen ihren Namen gibt, verursacht durch die ätherischen Öle der Eukalyptusbäume.

Wir starten mit einer Wanderung zu den Wentworth Falls.

Einige Wege sind leider aufgrund von Erdrutschen und Wartungsarbeiten gesperrt, doch das stört uns kaum. Wir genießen jeden Moment, auch wenn die Kinder insgeheim ganz froh sind, dass wir nicht den kompletten Loop laufen können.

An verschiedenen Lookouts halten wir immer wieder an, lassen den Blick über die gewaltigen Canyons schweifen.

Dann erreichen wir eines der bekanntesten Wahrzeichen Australiens: Die Three Sisters.

Diese markanten Felsformationen ragen aus dem Tal empor und sind ein absolutes Muss auf jeder Australienreise. Trotz der vielen Besucher hat dieser Ort etwas Faszinierendes.

 

Tief hinein in den Canyon

Nach einer Nacht auf einem einfachen Free Campground wollen wir es am nächsten Tag noch einmal richtig wissen.

Wir entscheiden uns für den Grand Canyon Walking Track. Ein Rundweg von etwa 6,5 Kilometern, der tief hinab in den Canyon führt.

Schon nach den ersten Metern merken wir: Das wird besonders.

Der Weg schlängelt sich steil nach unten, über Stufen, durch enge Passagen, vorbei an moosbewachsenen Felsen. Immer wieder überqueren wir kleine Creeks, hören das Plätschern von Wasserfällen.

Die Vegetation verändert sich komplett. Wir laufen durch einen fast subtropischen Regenwald. Farnwälder, dichtes Grün, überall tropft es. Die Luft ist feucht, aber angenehm – etwa 20 Grad.

Es ist still. Fast unwirklich.

Zwischendurch öffnen sich kleine Höhlen, bizarre Felsformationen ragen steil aus dem Boden, und immer wieder fällt Licht durch die Baumkronen.

Dieser Walk ist ohne Zweifel unser beeindruckendstes Erlebnis in den Blue Mountains.

 

Weiter Richtung Norden

Nach diesem intensiven Naturerlebnis verlassen wir die Blue Mountains.

Wir halten noch an ein paar weiteren Lookouts, schauen ein letztes Mal auf diese gewaltige Landschaft und machen uns dann auf den Weg.

Vor uns liegt ein neues Kapitel:

Unser Roadtrip entlang der Ostküste Australiens.