Australien

Roadtrip durch Western Australia - Teil 3: Von Esperance nach Perth – Küstenträume und Urzeitwälder in Western Australia
16.02.2026 02:06 Von Esperance fahren wir über den spektakulären Great Ocean Drive zurück nach Westen. In Albany staunen wir über schroffe Küsten im Torndirrup Nationalpark, bevor uns im Valley of the Giants jahrhundertealte Tingle Trees in ihren Bann ziehen. Über Busselton und Preston Beach endet unser Roadtrip durch Western Australia – mit einem letzten Sonnenunt...

Australien

Freiheit, Weite und Abenteuer am anderen Ende der Welt

Australien ist kein Reiseziel. Es ist ein Gefühl.

Weite Landschaften, spektakuläre Küsten, rote Wüsten, türkisfarbene Riffe und eine Tierwelt, die es so nur hier gibt – wer einmal dort war, versteht, warum viele Reisende sagen: Australien verändert dich.

Auf wirreisenjetzt.de nehmen wir dich mit auf diesen besonderen Kontinent. In unseren Blogartikeln zeigen wir dir, wie vielfältig, familienfreundlich und überraschend entspannt eine Australienreise sein kann.

Warum Australien eine Reise fürs Leben ist

Australien verbindet Dinge, die sonst kaum zusammenpassen:

  • Moderne Metropolen und menschenleere Natur
  • Traumstrände und Outback-Abenteuer
  • Surfer-Vibes und Weltkulturerbe
  • Tierbegegnungen in freier Wildbahn

Von ikonischen Orten wie dem Sydney Opera House über das legendäre Great Barrier Reef bis hin zu den endlosen Weiten des Outbacks – jede Region erzählt ihre eigene Geschichte.

Und genau diese Vielfalt macht Australien so besonders.

 

Natur, die sprachlos macht

Australien ist ein Paradies für Naturfans:

  • Sonnenuntergang am Uluru
  • Die spektakuläre Great Ocean Road
  • Das schneeweiße Sandparadies Whitehaven Beach
  • Unberührte Wildnis in Tasmanien
  • Dramatische Küsten in Western Australia

Hier spürst du Weite. Freiheit. Und eine Ruhe, die im Alltag oft fehlt.

 

Kinder und Kängurus

Tierwelt hautnah erleben

Australien ist eines der wenigen Länder, in denen Tierbeobachtungen fast selbstverständlich dazugehören:

  • Kängurus am Straßenrand
  • Koalas in Eukalyptusbäumen
  • Schildkröten beim Schnorcheln
  • Wale entlang der Küste

Gerade für Familien wird eine Australienreise dadurch zu einem echten Erlebnis – authentisch, lehrreich und emotional.

 

Roadtrip durch Australien – das ultimative Abenteuer

Australien ist wie gemacht für Roadtrips. Breite Straßen, wenig Verkehr, gute Infrastruktur und spektakuläre Routen laden dazu ein, das Land flexibel zu entdecken.

Ob mit Camper oder Mietwagen – eine Reise durch Australien bedeutet:

  • Anhalten, wo es schön ist
  • Spontane Strandstopps
  • Sonnenuntergänge mitten im Nirgendwo
  • Sternenhimmel ohne Lichtverschmutzung

In unseren Blogartikeln zu unseren Australien-Reisen zeigen wir dir konkrete Routen, familienfreundliche Stopps, Geheimtipps und praktische Planungshilfen.

Australien mit Kindern – entspannter als gedacht

Viele Familien fragen sich: Ist Australien mit Kindern machbar?
Unsere klare Antwort: Ja – und wie!

Australien bietet:

  • Sichere Strände

  • Kinderfreundliche Städte

  • Naturerlebnisse ohne lange Wanderungen
  • Eine entspannte, offene Kultur

In unseren Blogbeiträgen findest du Inspiration für Familienrouten, Erfahrungsberichte und praktische Tipps aus erster Hand.

 

Lass dich inspirieren

Australien ist groß. Viel größer, als man auf einer Karte erahnt.
Und genau deshalb lohnt es sich, gut zu planen – und sich gleichzeitig treiben zu lassen.

Auf wirreisenjetzt.de findest du:

✔ Detaillierte Reiseberichte
✔ Familienfreundliche Routenvorschläge
✔ Tipps für Roadtrips und Camperreisen
✔ Inspiration für verschiedene Regionen Australiens
✔ Praktische Planungshilfen

Wenn du von weiten Horizonten träumst, von Lagerfeuer-Momenten, von barfuß am Strand und Abenteuern unter dem Sternenhimmel – dann stöbere durch unsere Australien-Artikel und beginne deine eigene Reiseplanung.

Australien wartet. 🌏

Roadtrip durch Western Australia - Teil 3: Von Esperance nach Perth – Küstenträume und Urzeitwälder in Western Australia
16.02.2026 02:06 Von Esperance fahren wir über den spektakulären Great Ocean Drive zurück nach Westen. In Albany staunen wir über schroffe Küsten im Torndirrup Nationalpark, bevor uns im Valley of the Giants jahrhundertealte Tingle Trees in ihren Bann ziehen. Über Busselton und Preston Beach endet unser Roadtrip durch Western Australia – mit einem letzten Sonnenunt...
Du planst gerade eine Reise nach Australien? 
 

Wir haben anhand unserer Erfahrungen vor Ort unsere ganz persönlichen Highlights für dich zusammengestellt. 

Entdecke die schönsten Strände, spektakulärsten Landschaften, viele Ausflugstipps und Must Sees.

Spare Zeit und starte entspannt in deinen Urlaub, ohne lange recherchieren zu müssen.

Wellen, Trubel und Sonnenuntergänge

Von Uppuveli nach Arugam Bay

Die Fahrt von Uppuveli nach Arugam Bay führte uns südwärts entlang der wunderschönen Ostküste Sri Lankas. Unterwegs glitten Palmenhaine, kleine Fischerdörfer und immer wieder der Blick auf das glitzernde Meer am Fenster vorbei. Wir waren voller Vorfreude – auf einen weiteren Küstenort, den viele Reisende als „Mekka der Surfer“ preisen.

Erster Eindruck: Voll, laut, verbaut

Doch als wir nach einigen Stunden Fahrt schließlich in Arugam Bay ankamen, war die Stimmung zunächst etwas gedämpft. Nach den entspannten Tagen in Uppuveli traf uns der Kontrast mit voller Wucht: Hotels, Restaurants, Bars – alles dicht an dicht, die Hauptstraße laut und voll, ein geschäftiges Hin und Her. Arugam Bay ist touristisch – sehr touristisch.

Unser Hotel lag direkt am Strand, was uns zumindest gleich wieder aufatmen ließ. Vom Balkon im dritten Stock blickten wir über Palmen hinweg direkt aufs Meer. Die Zimmer waren geräumig und völlig in Ordnung – kein Luxus, aber solide.

Natürlich zog es uns sofort an den Strand. Doch auch hier sah man die Spuren der Vergangenheit: Seit dem Tsunami 2004 ist der Strand deutlich schmaler geworden. Viele Bars und Restaurants haben ihre Liegen bis fast ans Wasser geschoben, sodass nicht mehr viel Platz für das blieb, was man sich unter einem endlosen Tropenstrand vorstellt. Trotzdem – die Bucht war schön, die hohen Wellen machten Spaß, und nach einem kurzen Spaziergang ließen wir uns einfach ins Wasser fallen.

Am Abend suchten wir uns ein Restaurant, aßen gut und ließen den Fahrtag entspannt ausklingen.

 

Ein neuer Tag beginnt mit einer Kuh am Frühstückstisch

Am nächsten Morgen frühstückten wir in einem der zahlreichen Restaurants – direkt an der quirligen Hauptstraße von Arugam Bay. Und plötzlich steckte eine Kuh ihren Kopf durchs Fenster, als würde sie uns „Guten Morgen“ wünschen. Noch immer, nach all den Tagen auf dieser Insel, sind wir über solche Momente erstaunt, die uns zeigen, wie anders, wie lebendig, wie unvorhersehbar dieses Land ist.

Der restliche Vormittag gehörte dem Strand – und nichts anderem. Wir taten schlichtweg gar nichts. Einfach nur sitzen, schwimmen, in den Wellen planschen, wieder sitzen. Je länger wir hier waren, desto mehr wuchs unsere Sympathie für diesen lebhaften Ort.

 

Kleine Abenteuer und große Gelassenheit

Am letzten Tag in Arugam Bay teilten wir uns auf: Marlene und Maximilian gönnten sich im Spa eine Massage und eine Maniküre, Irene und Mathilda verbrachten den Tag im Hotel, und Sebastian suchte sich einen Coworking-Space, um ein paar Stunden konzentriert zu arbeiten.

Am späten Nachmittag hatten wir dann alle ein Ziel: Elephant Rock. Schon die Fahrt dorthin im TukTuk war ein Abenteuer – vorbei an Reisfeldern, wo Wasserbüffel im kühlen Nass badeten, und über holprige Sandpisten, die mehr nach Offroad-Tour als nach gemütlicher Ausfahrt wirkten. Nach rund 20 Minuten erreichten wir den Ausgangspunkt, und ein kleiner Spaziergang brachte uns zu dem berühmten Felsen.

Es ist ein wirklich traumhafter Ort. Links eine friedliche Lagune, rechts das Meer mit sanften Wellen, dazwischen ein schmaler, fast menschenleerer Strand. Die Sonne senkte sich langsam, tauchte Himmel und Wasser in warmes Gold und Rosa. Es war, als würde die Zeit für einen Moment stillstehen.

Ein ausgezeichnetes Abendessen  mit Livemusik im "The Garlic" (große Empfehlung von uns!) rundete diesen schönen Abend ab. Ein perfekter Abschied von unserem Aufenthalt in Arugam Bay.

 

Wenn Pläne plötzlich platzen

Nach drei Nächten hieß es dann Abschied nehmen – von der Küste, vom Meer, von Arugam Bay. Unser nächstes Ziel war Ella im Hochland, eine der beliebtesten Stationen in Sri Lanka. Sebastian hatte bereits zwei Tage vorher einen Fahrer organisiert, die Abfahrt war für 11 Uhr geplant.

Doch um Viertel vor 11 kam die Nachricht: Unser Fahrer war in einen Unfall verwickelt und wurde von der Polizei vernommen. Weiterfahrt? Heute unmöglich.

Wir saßen bereits auf gepackten Koffern, schwitzend in der Mittagshitze. Zu allem Überfluss war mal wieder der Strom in der ganzen Stadt ausgefallen – keine Ventilatoren, keine Klimaanlage, kein kühler Rückzugsort. Der Schweiß lief in Strömen, die Stimmung war angespannt.

Wir versuchten unser Glück bei unseren Kontakten vor Ort. Doch so kurzfristig war niemand verfügbar. Eine Absage folgte der nächsten. Schließlich griffen wir zur letzten Option: unsere Instagram-Community. Und tatsächlich – eine andere Reisefamilie, mit der wir in Kontakt standen, schickte uns die Nummer eines Fahrers aus Arugam Bay. Ein kurzer Anruf, und eine Viertelstunde später stand ein Van vor unserer Tür.

Manchmal fügt sich eben doch alles.

 

Auf ins Hochland – und ein neues Abenteuer

Die Fahrt ins Landesinnere war lang und kurvenreich. Von der Küste hinein ins Hochland Sri Lankas, vorbei an Teehügeln, Wasserfällen und dichtem Grün. Je höher wir kamen, desto frischer wurde die Luft. Nach dreieinhalb Stunden, gegen 16:30 Uhr, erreichten wir Ella – erschöpft, aber erleichtert.

Doch auch dort wartete schon das nächste Abenteuer: der Weg zu unserer Unterkunft, der sich schwieriger gestalten sollte als gedacht. Aber davon berichten wir im nächsten Blogeintrag.